KI-Beratung

KI-Beratung für Unternehmen

Für kleine Betriebe, Praxen, Büros und Handwerksbetriebe. Ich schaue, wo KI im Alltag hilft, und ich sage ebenso klar, wo sie es nicht tut.

Was ich anbiete

KI ist ein Werkzeug. Sie schreibt Entwürfe, sucht in Unterlagen und fasst zusammen. Sie entscheidet nicht. Sie kennt Ihren Betrieb nicht von allein und macht Fehler, die sicher klingen. Ich empfehle sie dort, wo der Aufwand sich lohnt, und rate ab, wo ein Mensch schneller oder sicherer ist.

Wenn Sie KI im Unternehmen einführen wollen, fange ich nicht beim Werkzeug an, sondern bei den Aufgaben.

Standortbestimmung

Zuerst schaue ich, wo bei Ihnen Zeit verloren geht. Das können wiederkehrende E-Mails sein, Offerten, Protokolle oder die Suche nach einem Dokument. Nicht jede dieser Stellen wird durch ein Werkzeug besser. Manche werden nur unübersichtlicher.

Werkzeuge auswählen

ChatGPT, Microsoft Copilot und andere Dienste können Unterschiedliches. Sie verarbeiten Daten an unterschiedlichen Orten und kosten unterschiedlich viel. Ich helfe Ihnen, ein Werkzeug zu wählen, das zu Ihrem Betrieb passt. Wenn keines passt, sage ich das.

Datenschutz

Es gilt das Schweizer Datenschutzgesetz. Ich kläre, wo die Daten verarbeitet werden. Kundendaten, Patientendaten und vertrauliche Unterlagen gehören nicht in öffentliche KI-Dienste. Einen Text, den Sie dort einfügen, sollten Sie auch einem Aussenstehenden zeigen dürfen.

Einrichten und einführen

Ich richte den Zugang ein, lege fest, wer ihn nutzen darf, und zeige an einem Beispiel aus Ihrem Alltag, wie ein brauchbarer Entwurf entsteht. Danach ist klar, was vor dem Versand noch ein Mensch prüfen muss.

Richtlinie für das Team

Ich schreibe mit Ihnen eine kurze KI-Richtlinie. Darin steht, was erlaubt ist, was nicht hineingehört und wer das Ergebnis freigibt. So muss nicht jede Person das für sich allein entscheiden.

Vor- und Nachteile

Unten stehen Anwendungsfälle, die in kleinen Betrieben oft zur Sprache kommen. Zu jedem sage ich, was Sie gewinnen und wo es hakt. Eine Empfehlung für alle gibt es nicht.

E-Mails beantworten und entwerfen

Ein Werkzeug schreibt einen Entwurf für Anfragen, die sich wiederholen, oder formuliert eine Antwort um.

Vorteile

  • Wiederkehrende Antworten sind schneller fertig. Die Zeit bleibt für Fälle, die wirklich jemanden brauchen.
  • Der Ton bleibt einheitlicher, auch wenn verschiedene Personen im Betrieb schreiben.

Nachteile

  • Der Entwurf kann Fehler enthalten oder etwas erfinden, das so nicht stimmt.
  • Ein Mensch muss ihn lesen und freigeben, bevor die E-Mail rausgeht.
  • Kundendaten und andere vertrauliche Angaben gehören nicht in einen öffentlichen Dienst.
  • Der Ton wirkt schnell glatt, wenn ihn niemand an Ihren Betrieb anpasst.

Texte, Offerten und Protokolle

Aus Stichworten entsteht ein erster Text für eine Offerte, ein Protokoll oder eine Information an Kunden.

Vorteile

  • Sie starten nicht bei einer leeren Seite und haben schneller eine Struktur, die Sie anpassen können.
  • Wiederkehrende Texte werden ähnlicher, ohne dass jedes Mal jemand die letzte Fassung suchen muss.

Nachteile

  • Fachliches kann falsch sein, besonders Beträge, Fristen und technische Angaben. Das muss jemand lesen, der die Sache kennt.
  • Vertrauliche Zahlen und Kundennamen gehören nicht in öffentliche Werkzeuge.
  • Der Text klingt nach Vorlage, solange ihn niemand in Ihre Sprache bringt.

Sitzungen zusammenfassen

Aus Notizen oder einer Aufnahme entsteht eine Zusammenfassung mit Beschlüssen und offenen Punkten.

Vorteile

  • Das Protokoll entsteht, ohne dass jemand die ganze Sitzung von Hand mitschreiben muss.
  • Wer nicht dabei war, liest danach, was entschieden wurde und wer was erledigt.

Nachteile

  • Die Zusammenfassung kann einen Punkt weglassen oder etwas behaupten, das niemand gesagt hat.
  • Eine Aufnahme braucht die Einwilligung der Personen im Raum. Vertrauliche Inhalte gehören nicht in einen öffentlichen Dienst.
  • Jemand muss den Text gegenlesen, bevor er abgelegt oder verschickt wird.

Dokumente und Wissen durchsuchen

Sie stellen eine Frage und erhalten eine Antwort aus Ihren eigenen Unterlagen, etwa aus Anleitungen, Offerten oder internen Notizen.

Vorteile

  • Die Suche in Ordnern wird kürzer, wenn die Ablage die Antwort schon enthält.
  • Wissen bleibt auffindbar, auch wenn die Person, die es kennt, gerade nicht da ist.

Nachteile

  • Die Antwort ist nur so gut wie die Dokumente. Veraltetes wird mit derselben Sicherheit genannt wie Aktuelles.
  • Die Zugriffsrechte müssen stimmen, sonst sieht jemand Unterlagen, die ihn nichts angehen.
  • Die Einrichtung braucht Zeit. Bei einer kleinen, übersichtlichen Ablage lohnt sie sich oft nicht.

Buchhaltung und Belege erfassen

Belege werden gelesen und die Angaben für die Buchhaltung oder die Treuhand vorbereitet.

Vorteile

  • Es gibt weniger Abtippen, wenn die Belege lesbar sind.
  • Dieselben Felder werden jedes Mal gefüllt. Dadurch werden die Angaben gleichmässiger.

Nachteile

  • Beträge, Daten und Konten können falsch erkannt werden. Freigeben muss die Person, die für die Buchhaltung verantwortlich ist.
  • Finanzdaten sind vertraulich. Ein öffentlicher Dienst ist dafür der falsche Ort.
  • Schlechte Scans und ungewöhnliche Belege werden unzuverlässig gelesen.

Kundensupport und Chatbot auf der Website

Ein Chat auf der Website beantwortet Fragen, die immer wieder kommen, etwa zum Angebot, zur Anfahrt oder dazu, wie man einen Termin verlangt.

Vorteile

  • Häufige Fragen werden beantwortet, auch wenn gerade niemand am Telefon ist.
  • Ihr Team verbringt weniger Zeit mit denselben Auskünften.

Nachteile

  • Eine falsche Auskunft steht auf Ihrer Website und nicht nur in einem internen Entwurf.
  • Der Chat wirkt unpersönlich, wenn er bei einer echten Anfrage nicht an Sie übergibt.
  • Die Antworten müssen gepflegt werden, sonst bleibt alter Stand stehen. In den Verläufen können Personendaten stehen.

Terminplanung

Das Werkzeug schlägt freie Zeiten vor und trägt einen Termin in den Kalender ein.

Vorteile

  • Es braucht weniger E-Mails, bis ein Termin steht.
  • Der Termin landet im Kalender, den Sie ohnehin benutzen.

Nachteile

  • Stimmt der Kalender nicht, entstehen Doppelbuchungen. Ausnahmen muss ein Mensch prüfen.
  • Namen und Anliegen von Kunden sind Personendaten und gehören nicht in einen öffentlichen Dienst.
  • Nicht jedes Terminprogramm lässt sich sinnvoll anbinden. Dann bleibt der Gewinn klein.

Was in jedem Fall dazugehört

Unabhängig vom einzelnen Anwendungsfall schaue ich auf dieselben Punkte. Sie entscheiden mit, ob sich der Aufwand lohnt.

Kosten und Abos

Die meisten brauchbaren Werkzeuge haben ein monatliches Abo. Für eine Person bleibt das oft überschaubar, für mehrere Personen summiert es sich. Bevor Sie etwas abschliessen, schaue ich mit Ihnen, welches Abo Sie wirklich brauchen. Den Betrag sehen Sie in der Offerte, zusammen mit dem Aufwand für Einrichtung und Schulung.

Abhängigkeit von Anbietern

Der Dienst kann teurer werden, die Bedingungen können sich ändern oder das Angebot kann eingestellt werden. Vorlagen, die Ablage und die Richtlinie sollten bei Ihnen bleiben, damit Sie nicht an einem Anbieter hängen.

Datenschutz

Viele öffentliche Dienste verarbeiten Texte im Ausland. Was Sie dort einfügen, sollten Sie auch einem Aussenstehenden zeigen dürfen. Ich schaue, wo die Daten liegen, und rate ab, wenn Kundendaten, Patientendaten oder interne Zahlen betroffen sind.

Qualitätskontrolle

Eine Antwort kann fertig klingen und trotzdem falsch sein. Jemand bei Ihnen muss sie lesen. Erst danach geht sie an Kunden, in die Buchhaltung oder ins Archiv. Ohne diese Kontrolle rate ich vom Einsatz ab.

Einarbeitung

Das Team braucht Übung, bis die Entwürfe brauchbar sind. Eine kurze Einführung und eine klare Richtlinie sparen später Zeit. Wer das Werkzeug nur ab und zu anfasst, vergisst die Grenzen wieder.

Wann ich davon abrate

Ich rate ab, wenn die Aufgabe selten vorkommt oder wenn niemand das Ergebnis prüft. Dasselbe gilt, wenn die Daten vertraulich sind und kein passendes Werkzeug existiert. Dann ist ein Text von Hand oder eine aufgeräumte Ablage die bessere Lösung. Das sage ich Ihnen, bevor Sie Aufwand betreiben.

So läuft eine Beratung

  1. Sie schildern den Betrieb. Ein paar Sätze genügen: welche Aufgaben wiederkehren und wo Sie unsicher sind.
  2. Ich schaue den Ablauf an. Das mache ich aus der Ferne oder vor Ort, wenn ich sehen muss, wie Sie arbeiten.
  3. Empfehlung. Ich sage, wo ich ein Werkzeug empfehle und wo ich davon abrate.
  4. Offerte und Umsetzung. Sie erhalten eine Offerte. Wenn sie passt, richte ich ein, was ich mit Ihnen besprochen habe, und schreibe die Richtlinie mit Ihnen.

Ich arbeite von Siglistorf aus im Zurzibiet, in Baden und Brugg und im Zürcher Unterland. Termine nach Vereinbarung – am einfachsten per Telefon oder E-Mail.

Wo ich arbeite

Für Mitarbeitende

KI-Schulungen für Mitarbeitende

Ich schule Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort oder aus der Ferne, in kleinen Gruppen. Die Übungen kommen aus Ihrem Alltag, etwa aus E-Mails, Texten und Tabellen. Vorkenntnisse setze ich nicht voraus.

Mehr zu den KI-Schulungen

Häufige Fragen

Ist KI datenschutzkonform?

Das hängt vom Werkzeug und von den Daten ab. Kundendaten, Patientendaten und andere vertrauliche Angaben gehören nicht in öffentliche Dienste. Ich prüfe, wo die Daten verarbeitet werden, und richte mich nach dem Schweizer Datenschutzgesetz. Wenn ein Einsatz so nicht sauber geht, rate ich davon ab.

Lohnt sich das für kleine Betriebe?

Oft nur an wenigen Stellen. Wenn Sie jede Woche ähnliche E-Mails, Offerten oder Protokolle schreiben, kann ein Entwurf Zeit sparen. Wenn die Aufgabe selten ist oder jedes Ergebnis fachlich geprüft werden muss, bleibt der Gewinn klein. Das sage ich Ihnen nach der Standortbestimmung.

Brauchen wir ChatGPT Plus oder Microsoft Copilot?

Nicht zwingend. Manche Aufgaben gehen ohne kostenpflichtiges Abo. Andere brauchen ein Werkzeug, bei dem die Daten nicht zum Trainieren verwendet werden. Ich empfehle, was zu Ihrem Betrieb passt, und nicht pauschal ein Produkt.

Richten Sie die Werkzeuge auch ein?

Ja. Ich wähle mit Ihnen das Werkzeug, richte den Zugang ein und schreibe eine kurze Richtlinie für das Team. Danach zeige ich, wie man es im Alltag benutzt.

Kommen Sie dafür auch vor Ort?

Ja. Die Standortbestimmung mache ich aus der Ferne oder bei Ihnen. Vor Ort bin ich im Zurzibiet, in Baden und Brugg und im Zürcher Unterland. Termine vereinbare ich am einfachsten per Telefon oder E-Mail.

Weitere Fragen

Melden Sie sich

Schildern Sie kurz, wobei KI helfen soll. Ich sage Ihnen, ob sich das lohnt.